Herzlich Willkommen
Deutscher Kindergarten BudapestWir sind ein kleiner, familiärer Kindergarten im XII. Bezirk, in dem 40 Kinder zwischen 2,5 und 7 Jahren die echten Entdeckungen der Kindheit erleben können. Deutsch ist bei uns kein Unterrichtsfach, sondern die Sprache des Alltags. Wir kennen die Kinder nicht nur gut, sondern wissen auch, was jedes einzelne Kind gerade beschäftigt – und genau darin begleiten wir es weiter.
UNSER KINDERGARTEN
Im folgenden Vorstellungsvideo erhalten Sie einen Einblick in unseren Alltag, lernen unser pädagogisches Konzept, die Räume unseres Kindergartens und den Tagesablauf der Kinder kennen.

Csilla Juhász
pädagogische Leiterin
„Bei uns kommt Ihr Kind an einen Ort, an dem es sich wohl und sicher fühlt und an dem es jeden Tag etwas findet, das eine Spur größer ist als das, was es gestern geschafft hat.
Gemeinsam mit unseren erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen schaffen wir eine Umgebung, in der die Kinder Lust bekommen, Neues auszuprobieren, spielend zu lernen und gemeinsam mit den anderen weiterzukommen.
Deutsch unterrichten wir nicht gesondert: Wir verwenden diese Sprache im Alltag und achten gezielt darauf, wie sich Ihr Kind darin entwickelt.
Mit Ihnen als Eltern stehen wir in ständigem Kontakt – auch Sie sind Teil des Kindergartenalltags.
Und weil wir klein und familiär sind, entstehen aus den vielen gemeinsamen Programmen nicht selten lange Freundschaften, zwischen Kindern wie zwischen Familien.”
Ein besuch bei uns
Lernen Sie uns kennen
Manches kann eine Website nicht vermitteln: die Stimmung in der Morgenrunde, den Klang der deutschen Wörter auf dem Flur oder wie ein Kind stolz zeigt, woran es an diesem Tag gearbeitet hat. An unseren Wänden sind die Spuren der täglichen Entwicklung der Kinder zu sehen – das sollte man unbedingt auch persönlich erleben.
Rufen Sie uns an oder füllen Sie das Kontaktformular aus. Zu einem vereinbarten Termin führt Sie die Leiterin des Kindergartens persönlich durch das Haus und beantwortet gerne alle Ihre Fragen. Und wenn Sie unterjährig einen Kindergartenplatz für Ihr Kind suchen, lohnt es sich ebenfalls, uns zu kontaktieren, denn je nach freien Plätzen nehmen wir auch dann neue Kinder auf.
Pädagogik / Konzept
"Die Kinder sind Akteure ihrer Entwicklung"
- Jean Piaget
Jedes Kind kommt mit dem Wunsch zur Welt, zu verstehen, wie die Dinge um es herum funktionieren. Deshalb mischt es Farben, um zu sehen, welche neue Farbe dabei entsteht. Deshalb nimmt es Konstruktionen auseinander und baut sie wieder zusammen, bis es herausfindet, was sie bewegt. Deshalb geht es in der Wiese in die Hocke, um aus der Nähe zu betrachten, woran Erwachsene vorbeieilen.
Diese Neugier lenken wir nicht um, sondern bauen darauf auf. Deshalb haben bei uns Kunst, Wissenschaft, Musik, Bewegung und Architektur ihren Platz, und deshalb entstehen Projekte wie die Erfinderwerkstatt, der Künstler im Atelier oder das Waldprojekt.
Bei uns lautet die Frage nicht, was wir dem Kind beibringen sollen, sondern was es gerade verstehen möchte – und wie wir ihm dafür Raum, Material und Aufmerksamkeit geben können, damit es so weit wie möglich kommt.
So werden die Worte von Jean Piaget für uns kein Slogan, sondern der Ausgangspunkt unserer täglichen Arbeit.
Module / Konzept in der Praxis
Wenn ein Kind tagelang zu derselben Tätigkeit zurückkehrt, hat das einen Grund: Es interessiert sich gerade sehr dafür und möchte verstehen, warum etwas geschieht. Bei uns ist es Aufgabe der Pädagoginnen und Pädagogen, das zu bemerken und dem Kind zu helfen, darin weiterzukommen.
Deshalb beobachten wir die Kinder beim Spielen und halten fest, was sie fesselt, worin sie sich vertiefen und was immer wieder zurückkehrt. Die Beobachtungen bespricht das Team gemeinsam und erarbeitet für jedes Kind einen eigenen Plan: wie wir es genau in dem unterstützen können, was es gerade beschäftigt. Orientierung geben dabei auch die in unserem Kindergarten gemeinsam erarbeiteten Erziehungsziele.
Was wir dabei erfahren – die Interessen des Kindes, seine Leidenschaften, seine kleinen Entdeckungen –, halten wir schriftlich fest und sammeln es in seinem eigenen Portfolio.
An unseren Wänden reihen sich die Werke der Kinder. Die persönliche Dokumentation Ihres Kindes holen wir hingegen bei den persönlichen Elterngesprächen hervor: Dann blättern wir gemeinsam durch, woran es gearbeitet hat, was es interessiert hat und wie es sich in der vergangenen Zeit entwickelt hat.
Pädagogisches Raumkonzept / Bildungsbereiche
Die Räume unseres Kindergartens spiegeln die wirkliche Welt wider, nicht deren vereinfachtes Abbild: Die Kinder können in ihnen selbstständig tätig sein und dabei vielfältige Erfahrungen sammeln. All das geschieht in mehreren Bildungsbereichen zugleich, sodass das Kind nicht einzelne Fähigkeiten getrennt voneinander entwickelt, sondern sich ganzheitlich entfaltet.
Sprache
Das mehrsprachige Zusammensein ist ein zentrales Element unseres Alltags. Die Kinder begegnen Deutsch als unsere gemeinsame Sprache in den unterschiedlichsten Situationen des Tages. Der Tag beginnt mit der Morgenrunde, der wichtigste sprachliche Schauplatz ist jedoch die Kinderrunde: Hier eignen sie sich die Regeln des Gesprächs an, und hier erweitern sich ihre Sprachkenntnisse Tag für Tag. Ein Erwachsener hilft ihnen immer dabei, das jeweilige Thema zu formulieren und zu umkreisen. Die alltäglichen Situationen – die Spielzeiten und die Mahlzeiten – erleben die Kinder in natürlicher Mehrsprachigkeit und setzen ihre Sprachkenntnisse so ein, dass sie dabei eine gemeinsame Sprache miteinander finden. Am Ende des Tages lernen sie, auf das Geschehene zurückzublicken und zu erzählen, was gut gelungen ist und was weniger.
- Morgenrunde
- Kinderrunde
- Abschlussrunde
- Leseecke
Bewegung
Bewegung fördert in der Kindheit nicht nur den Körper, sondern auch das Denken, die Gefühle und die sozialen Beziehungen. Sie ist eine der allerersten Ausdrucksformen des Kindes: Lange bevor es in Worte fassen kann, was es fühlt, zeigt es das mit seinem Körper – Bewegung ist damit auch ein wichtiger Weg, Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
Den Raum dafür bieten bei uns der Bewegungsbereich, der Garten und die Ausflüge. Es gibt Schrägen sowie Kletter- und Balanciergeräte, die die Kinder aus verschiedenen Materialien selbst zusammenstellen. Der abenteuerlich gestaltete Garten und die Waldausflüge bringen die Möglichkeiten der Natur mit: Bäume zum Klettern, Verstecke und Bordsteinkanten zum Balancieren.
- Bewegungsbereich
- Garten
- Ausflug
- Wald
Logik-Mathematik
Mathematik ist für Kinder keine Rechenaufgabe, sondern eine alltägliche Erfahrung. Schon im Kindergartenalter erfahren sie sehr viel über Formen, Größen, Gewicht und Mengen, darüber, was sich wo im Verhältnis zu etwas anderem befindet, was wem entspricht und was aufeinander folgt – und lernen dabei auch das Zählen, die Zahlwörter und die Ziffern kennen. Dahinter stehen echte mathematische Zusammenhänge.
Der logisch-mathematische Bereich baut darauf auf: Hier ordnen, gruppieren und klassifizieren wir, das heißt, die Kinder entdecken selbst, wie sich Ordnung in die Dinge der Welt bringen lässt.
- Forscherraum
- Labor
- Werkstatt
Soziale Beziehungen
Wenn ein Kind sich verkleidet, sein Gesicht bemalt oder so tut, als wäre es jemand anderes, probiert es in Wirklichkeit sich selbst aus. Der Wunsch nach Verwandlung ist ein natürlicher Teil der Entwicklung des Selbstbildes: Vor dem Spiegel lernt das Kind Schritt für Schritt sich selbst kennen.
Wenn sie diese Situationen gemeinsam mit anderen immer wieder durchspielen, üben sie dabei auch die Zusammenarbeit und die Kommunikation. Mit den Rollen erleben sie zugleich auch die Gefühle: Das Nachspielen alltäglicher Situationen gibt so eine feste Grundlage für die emotionale Entwicklung.
- Rollenspielraum
- Leseecke
Musik
Rhythmus, Klänge, Gehörbildung … Musik erleben wir mit allen Sinnen. Die Kinder suchen die Klänge auch von sich aus: Sie singen, musizieren und experimentieren damit, wovon etwas anders klingt.
Musik und Sprache hängen eng zusammen, und das wird besonders sichtbar, wenn wir in mehreren Sprachen singen. Und weil zur Musik auch Bewegung gehört, tanzen wir viel: mit frei erfundenen Bewegungen, aus den Volkstänzen der Welt schöpfend und in zeitgenössischen Tanzformen gleichermaßen.
- Musikbox
- Singtreppe
- Rollenspielraum
Mechanik und Konstruktion
Es ist ein Grundbedürfnis jedes Kindes, die Welt in ihre Teile zu zerlegen und dann wieder zusammenzusetzen. Daraus versteht es, wie die Dinge funktionieren: Um Abläufe zu durchschauen, braucht es Situationen, in denen es die Gesetze der Physik mit den eigenen Händen erfahren kann.
Deshalb geben wir der Experimentierfreude Raum und legen den Kindern wirkliche Situationen in die Hand – damit sie selbst herausfinden können, warum etwas geschieht, und selbst ihre Schlüsse ziehen.
- Forscherraum
- Werkstatt
Künste
Jedes Kind hat das Bedürfnis, die Welt in seinem Inneren auf irgendeine Weise zu zeigen. Deshalb zeichnet, malt und formt es: So bringt es ins Bild, was es beschäftigt, so drückt es mit Farben aus, was es fühlt, und so erzählt es seine eigenen Erlebnisse – und kann dabei seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Dafür können die Kinder auch besondere Materialien und Techniken ausprobieren und die Werke großer Künstler kennenlernen.
- Atelier
- Forscherraum
- Musikbox
- Musiktreppe
- Rollenspielbereich
Wissenschaft
Zwei Dinge beschäftigen Kinder am meisten: wie die Materialien beschaffen sind und wie sich die Welt um sie herum verändert. Jede Altersgruppe sucht auf ihrem eigenen Niveau Antworten auf dieselben Fragen: welche Farbe, welchen Geschmack, welches Aussehen, welchen Geruch und welche Beschaffenheit etwas hat.
Die Antworten entstehen aus der Beobachtung: aus der belebten und der unbelebten Natur, aus den Pflanzen, den Tieren sowie aus der Welt von Erde, Wasser und Luft. Daraus baut sich Schritt für Schritt das eigene Weltbild der Kinder auf.
- Forscherraum
- Labor
- Garten
Sensomotorisches Training, Yoga, Achtsamkeit
Mit Elementen des sensomotorischen Trainings, des Yoga und der Achtsamkeit suchen wir mit Hilfe qualifizierter Fachkräfte das Gleichgewicht von Körper und Seele – damit Kinder wie Erwachsene die Herausforderungen des Alltags leichter bewältigen. All das bringt uns auch näher dazu, die kleinen und die großen Freuden des Lebens wahrzunehmen.
Vormittags geschieht dies in Form von Kleingruppenprojekten, nachmittags in Zusatzkursen, für die man sich gesondert anmelden kann.
Projektarbeit
„Wohin geht die Sonne, wenn sie untergeht?” – Kinder stellen Fragen, auf die es keine einfache Antwort gibt und aus denen manchmal ganz ernsthafte, philosophische Gespräche werden.
Diese Themen erledigen wir nicht mit einer schnellen Antwort, sondern umkreisen sie in Projektarbeit. An der Planung und an der Umsetzung nehmen Kinder und Erwachsene gleichermaßen als Lernende teil: Auch die Pädagoginnen und Pädagogen forschen gemeinsam mit den Kindern.
Es gibt kein vorher festgelegtes Endergebnis, das Ziel ist das Forschen selbst – und dennoch entsteht daraus immer etwas. Im „Waldprojekt” entdecken die Kindergartenkinder die Natur, und aus ihren Interessen wachsen kleinere Projekte wie die „Erfinderwerkstatt”, der „Künstler im Atelier” oder die Musik- und Tanzprojekte.
Übergang vom Kindergarten in die Schule
Im letzten Kindergartenjahr arbeiten die Ältesten, die zukünftigen Schulkinder in einem eigenen Projekt zusammen. Sie umkreisen Themen, die sie selbst beschäftigen – über lange Zeit und aus vielerlei Blickwinkeln –, und weil sie auch an der Planung beteiligt sind, gestalten sie selbst mit, wohin die gemeinsame Arbeit führt.
Dabei entwickelt sich unmerklich all das, was sie später in der Schule brauchen werden: ihr Denken, der Umgang mit ihren Gefühlen, ihre Bewegung und ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Zum Abschluss des Projekts stellen sie vor geladenen Gästen vor, wozu sie gekommen sind – so erleben sie noch vor dem Schulbeginn, wie es sich anfühlt, vor anderen zu stehen und zu erzählen, was man gelernt hat.
Gemeinsam mit den Familien
In unserem Kindergarten erleben die Familien schon vom ersten Tag an eine offene, freundliche Atmosphäre – eine, in der die Eltern nicht nur kommen und gehen, sondern sich zu Hause fühlen.
Uns ist der fortlaufende, lebendige Dialog wichtig, denn so können wir Ihnen möglichst viele Informationen über die Entwicklung Ihres Kindes weitergeben. Dafür gibt es viele Formen: Elterngespräche auf der Grundlage des Portfolios, themenbezogene Elternabende, zwanglose Elterntreffen, gemeinsame Ausflüge und Feste sowie regelmäßige schriftliche Informationen.
Wir arbeiten gerne mit den Mitgliedern des Elternbeirats zusammen, die dabei helfen, die Anmerkungen und die gemeinsam formulierten Fragen der übrigen Eltern zu vermitteln.
Gemeinsam mit der Öffentlichkeit
Uns ist es wichtig, dass unser Kindergarten auch über die eigenen Mauern hinaus präsent ist. Wir pflegen einen engen Kontakt zur Deutschen Schule – daran ist auch der Elternbeirat aktiv beteiligt –, und wir stellen uns regelmäßig auch dem ungarischen Publikum vor, zum Beispiel bei den Informationsveranstaltungen des XII. Budapester Bezirks.
Wir freuen uns über jeden Erwachsenen – ob Freund, Nachbar oder Familienmitglied –, der den Kindern zeigen möchte, wie seine Arbeit aussieht und womit er seinen Tag verbringt. Wir haben schon mit Handwerkern, Gärtnern und Architekten zusammengearbeitet – viele von ihnen kamen ehrenamtlich zu uns.
Aktuelles
Tag der offenen Tür 2026 Oktober
Samstag, 17. Oktober 202610:00–12:00 Am Samstagvormittag, dem 17. Oktober, öffnet unser Kindergarten seine Pforten für interessierte Familien. Schauen Sie sich die Räume an, sprechen Sie mit unseren Erzieherinnen und Erziehern und stellen Sie gerne Fragen – ganz...
Baby-Mama Klub im Deutschen Kindergarten – spielerisches Kennenlernen und Nutzen der deutschen Sprache!
Beteiligen Sie sich an der Planung und füllen Sie unseren Bedarfserhebung aus!
Tag der offenen Tür 2026
Einblick in den Kindergartenalltag, Treffen mit den Pädagogen. Samstag, 28 März, 2026.
Kontakt
Wie finden Sie uns?
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